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Beruf

Konzentrationstief, adé! 5 Frischekicks fürs Gehirn

Quelle: Jay Mantri

Quelle: Jay Mantri

 

Erkenntnis des Tages:

Konzentrationsfähigkeit ist ein kleines Biest

Sie ist Meisterin darin, unsere To Do-Listen zu torpedieren und macht besonders gern dann Mittagspause, wenn wir unsere gerade hinter uns haben – und uns mit Spaghetti Napoli im Bauch und einem Dessert-Brownie in der Hand zurück an die Arbeit machen wollen. Meine Konzentrationsfähigkeit – beziehungsweise ihre Abwesenheit – hat dafür gesorgt, dass ich mich bereits den ersten fünf Zeilen dieses Textes nicht aufmerksam widmen konnte: Zwei Mal hab ich auf Instagram vorbeigeschneit, um Schnittblumenbilder zu liken. Dann überkam mich das Bedürfnis meine Mails zu checken und schließlich redete ich mir die Notwendigkeit eines Toilettenbesuchs ein.

 

Was also tun, wenn die Konzentration flöten geht?

Dass ich in Sachen Konzentrations-Tipps die falsche Ansprechpartnerin bin, sollte inzwischen klar geworden sein. Aus diesem Grund haben wir die drei Superfrauen von Pausenkicker um Rat gefragt, die uns prompt folgende Tricks verraten haben.

 

5 Übungen, die im Kopf aufräumen

Wer im Konzentrationstief festsitzt, sollte die Arbeit ein paar Minuten ruhen lassen und sich eine kurze Pause gönnen. Die Pausenkicker-Expertinnen haben uns fünf Frischekickübungen geflüstert, die die Aufmerksamkeit bündeln und für die man sich noch nicht mal vom Bürostuhl erheben muss:

  1. Sucht euch online ein kurzes Nachrichtenvideo oder klickt euch via Webradio in die 14 Uhr-Nachrichten ein. Wie oft fällt das Wort „und“? Mitzählen, bitte!
  2. Schnappt euch die nächstgelegene Zeitung, bewaffnet euch mit einem Textmarker und haltet in einem Artikel Ausschau nach „ei“, „ck“, „ch“ oder „sch“. Wie oft kommt die Buchstabenkombi eurer Wahl vor? So schnell wie möglich anstreichen!
  3. Sucht euch ein ordentlich langes Wort aus und buchstabiert es im Kopf rückwärts. Wie wär’s zum Beispiel mit „Schnittblumenbild“, „Schienenersatzverkehr“ oder „Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung“? Zu einfach? Dann wählt zwei gleich lange Wörter (zum Beispiel „Nebel“ und „Birne“) und buchstabiert jeweils abwechselnd rückwärts.
  4. Versucht aus den Buchstaben des langen Wortes möglichst viele neue Wörter zu basteln.
  5. Keinen Bock auf Buchstaben? Kopfrechnen hilft auch: Beginnt bei 1024 und dividiert immer weiter durch 2.

Was sonst noch hilft

Kurze Pausen sind in Durchhänger-Phasen das beste Gegenmittel. Wer leistungsfähig sein will, sollte außerdem auf frische Luft, Bewegung und einen ordentlichen Getränkevorrat achten. Nüsse oder Bananen beliefern das Gehirn zusätzlich mit Energie und passen außerdem geschmacklich perfekt zum Brownie – ein Glück! Worauf unser Gehirn hingehen gar nicht steht: Multitasking.

 

Danke an Lena, Katrin und Sina von Pausenkicker für eure Tipps! Pausenkicker verbindet Office Yoga sowie Stimm- und Gedächtnistraining zu einem einzigartigen Konzept, das im Berufsalltag gesundheitsfördernde Impulse setzt, die nicht nur gut tun, sondern auch Spaß machen. Wir finden’s klasse und empfehlen, den Pausenkickerinnen einen Besuch abzustatten – auf Facebook zum Beispiel.

 

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