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Gründerinnen-Trio von Pausenkicker: „Wir haben viel Herzblut investiert!“

By · On Oktober 21, 2015

 

Was mit der losen Geschäftsidee zweier Freundinnen begann, wurde mit der Dritten im Bunde schnell komplett. 2014 konzipierte das dynamische Gründerinnenteam, bestehend aus Lena Wittneben, Katrin Wulff und Sina Morcinek, ihre Idee von einem ganzheitlichen Training, dass "Kopf, Körper und Stimme" ansprechen soll. Mehr über ihr innovatives Start-up Pausenkicker erzählen die drei Gründerinnen im Interview!

 

Ihr habt zu Dritt „Pausenkicker“ gegründet. Was habt ihr vorher gemacht und wie seid ihr auf die Idee zu Pausenkicker gekommen?

Die Idee „Pausenkicker“ zu gründen kam recht spontan. Als sie erst einmal da war, haben wir sie mit Volldampf umgesetzt und waren bereits drei Monate nach dem ersten gemeinsamen Treffen online.

Lena und Katrin waren vor der Gründung schon länger befreundet, Sina war wiederum Lenas Trainingskollegin. Die Idee Fitness und Yoga mit Stimm- und Gedächtnistraining zu kombinieren hat uns alle drei begeistert. Nach einem Treffen war klar, gemeinsame Wege zu gehen und das eigene Start-up zu gründen. Kurze Zeit später haben wir dann unser erstes öffentliches Training gegeben. Seitdem hat sich alles sehr organisch und dynamisch weiterentwickelt.

Auf einen Businessplan haben wir verzichtet, da wir quasi alle Bereiche, die für den Aufbau wichtig sind, selbst abdecken können und daher kaum Fremdleistungen in Anspruch nehmen mussten und müssen.

 

"Auf einen Businessplan haben wir verzichtet."

Yoga- und Fitnesstrainerin Sina ist unsere „Designgöttin“, gelernte Werbekauffrau und Schauspielerin und war jahrelang für einen großen Designmöbelanbieter im Marketing- und Onlinebereich tätig.

Gedächtnistrainerin Lena ist Medienfachwirtin und hat neben ihrer Trainertätigkeit im Fitness- und Pilatesbereich für zahlreiche Unternehmen im Bereich Akquise und Lizensierung von Bewegtbild und im Business Development gearbeitet. Sie ist unsere unangefochtene Pressefrau.

Stimmcoach Katrin ist professionelle Soul/Pop Sängerin, war mit Künstlern wie Udo Lindenberg oder Xavier Naidoo auf Tour und bringt viel Erfahrung im Corporate Event- und Textbereich mit.

 

Die drei Gründerinnen: Lena, Sina, Katrin (v.l.)

 

Wir alle verfügen über große Netzwerke, die wir für Pausenkicker zusammengeworfen haben.

 

Was war eure Motivation euch selbstständig zu machen? Habt ihr dann sofort eure Jobs gekündigt oder zunächst das Business-Model getestet, um auf Nummer sicher zu gehen?

Lena und Katrin waren bereits jahrelang Freelancer bevor „Pausenkicker“ geboren wurde. Sina hat dann ein halbes Jahr nach Gründung nachgezogen. Parallel zu anderen Projekten oder Jobs haben wir unser gemeinsames Ding aufgebaut, das besondere hier war wirklich das Teamgefühl und das Wissen für die eigene Sache zu arbeiten.

Mittlerweile Pausenkicker nimmt einen immer größer werdenden Teil unserer beruflichen Tätigkeit ein und gibt uns die Möglichkeit, unsere Talente und Vorlieben in einem Projekt zu bündeln. Nach wie vor sind wir aber auch in unseren bisherigen Bereichen aktiv.

 

Wie sieht das Konzept hinter Pausenkicker aus und was ist euer Ziel damit?

Pausenkicker ist die einmalige Kombination aus Officeyoga, Stimm- und Gedächtnistraining.

Unsere Trainingskonzepte sorgen für einen entspannten mobilisierten Körper, bessere Konzentration und Merkfähigkeit und eine sichere wohlklingende Stimme. Wir stehen für ganzheitliche Ressourcenstärkung, die Spaß macht, für Gesundheitsförderung mit Entertainmentfaktor.

Unsere Trainings und Events bieten wir an im Rahmen von Gesundheitstagen, Messen, Tagungen oder Incentive Reisen, als Workshops und ganztägige Auszeitseminare aber auch als dynamischen kurzweiligen „Frischeblitz“, der zwischen langen Redebeiträgen und Vorträgen für Entspannung und Erfrischung sorgt.

Wir geben Impulse für einen selbstbewussten Umgang mit dem eigenen Körper, ohne erhobenen Zeigefinger oder ein „muss“ dahinter.

 

Unsere Philosophie hinter dem Trainingskonzept:

In einem fitten Körper steckt ein gesunder Geist, der mit tragfähiger Stimme gute klare Gedanken formuliert.

 

Was waren bisher eure größten Herausforderungen?

Dank der sich ergänzenden beruflichen Backgrounds sind wir ein starkes autarkes Team und haben hauptsächlich unsere Arbeitszeit und viel Herzblut investiert.

 

Die größte Herausforderung war vielleicht die Namensfindung und das Logodesign am Anfang. Das war eine wichtige Weichenstellung. Seitdem haben wir immer rasch einen Konsens gefunden bei inhaltlichen und strategischen Entscheidungen.

Das größer werdende Bewusstsein um die Zusammenhänge von Körper, Kopf und Stimme und der größer werdende Markt des betrieblichen Gesundheitsmanagements spielt uns in die Karten.

 

Wie sieht euer Arbeitsalltag aus (falls es so etwas bei euch gibt)?

Den „normalen“ Arbeitsalltag gibt es bei uns nicht, jeder Tag sieht anders aus.

Mal ist er gefüllt mit Trainings, Veranstaltungen oder Meetings, mal werkelt jeder für sich und arbeitet an neuen Konzepten, Kooperationen oder Werbematerialien und macht aktiv PR- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Was sollten eurer Meinung nach Gründerinnen an Eigenschaften und Fähigkeiten mitbringen, um ein erfolgreiches Business zu starten?

Leidenschaft, Durchhaltevermögen und ein gutes Team mit Partnern, denen ihr vertraut, die anders genug sind um euch menschlich wie fachlich zu ergänzen und so ähnlich, um in vielen Bereichen auf der gleichen Wellenlänge zu schwimmen.

 

Was sind eure Tipps wie man frisch in den Tag startet?

Neben einem gesunden Frühstück und einer positiven Haltung zu dem was ansteht einfach mal recken und strecken und genüsslich gähnen, das vertieft die Atmung und versorgt uns gleich mit reichlich Sauerstoff. Gern auch einen lauten Seufzer einbauen, dann wird die Stimme auch gleich aktiviert.

 

 

Für den Konzentrationskick helfen Überkreuzübungen oder natürlich auch eine kleine Meditation vor der Arbeit.

 

Und Tipps für eine kleine Erholungspause während der Arbeit für Kopf, Körper und Stimme?

Damit es wirklich erfrischt und entspannt, sollte es ein kleines Kontrastprogramm zum Arbeitsalltag sein. Für Menschen, die viel am Rechner sitzen erfrischt ein kleiner Spaziergang oder Mobilisierungsübungen am Schreibtisch, gern auch der Sonnengruss im Sitzen.

Auch bewusst Radionachrichten (oder Webvideo) anzuhören und darauf zu achten wie häufig z.B. die Worte „und“ o.ä. fallen liefert einen Konzentrationskick und schult die Wahrnehmung.

Ansonsten einfach mal kurz die Augen schließen und bewusst atmen. Und wer keine Angst haben braucht, den Büronachbarn zu stören: Den Vokal A für einige Sekunden klingen lassen, öffnet die Resonanzräume, ist für den Stimmklang und entspannt den Geist.

 

Vielen Dank für das Interview!

Fotos by Lilli Lafeld

 

Maxi Knust

Gründerin von Fempreneur | Solopreneur | E-Commerce & Online-Marketing-Player | Digitaler Nomade | Moderner Hippie | Yoga & Meditations-Lover | Freiheitsliebend | Reisebegeistert |Literatur-Addict | Philantroph | Traumtänzerin.


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